Kirche der Jungfrau Krena, Vavili
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Diese Kirche wurde ebenfalls im inseltypischen Baustil mit einem achteckigen Dom errichtet. Sie ist eine Miniaturabbildung des Katholikons (Hauptkirche) des berühmten Klosters Nea Moni. Zur Kirche gehört ein kuppelförmiger Naos (altgriechisch für "ich wohne", Kernbereich eines antiken Sakralbaus) sowie ein Esonarthex und ein Exonarthex, die heute jedoch komplett zerstört sind. Der Naos und der Esonarthex entstanden gegen Ende des 12. Jahrhunderts, während der Exonarthex erst im 18. Jahrhundert hinzukam. Das Innere ist zum Großteil mit Wandgemälden aus dem 12. Jahrhundert verziert.
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Die Kirche wurde gegen Ende des 12. Jahrhunderts erbaut. Ihr Bau wurde von Eustathios Codratos und seiner Frau Eirene Doucaina Pagomeni finanziert. Beide gehörten dem Kammergericht von Konstantinopel an. Die großzügigen Spender dekorierten die Kirche mit Wandmalereien. In der Kirche finden sich Wände mit bis zu fünf Gemäldeschichten. Während dem verheerenden Erdbeben von 1881 stürzte der halbkugelförmige Teil des Doms ein. Der kleinere Teil des Doms sowie der Narthex wurden ebenfalls zerstört, aber kurz darauf wieder aufgebaut. Die Grundmauern im östlichen Teil der Kirche wurden 1988 und 1995 erneuert. Das Kirchendach wurde im Jahre 1968 ebenfalls renoviert. Die westliche Mauer des Exonarthex wurde 1983 wieder hergestellt, das Dach wurde teilweise repariert.
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In der Zeit von 1982 bis 1984 wurden die späteren Schichten der Wandmalereien abgetragen und die originale Schicht kam zum Vorschein. Einige der abgelösten Malereien wurden bereits restauriert und werden zur Ausstellung vorbereitet, während an anderen noch gearbeitet wird. Im Giustiniani-Palast in der Festung von Chios kann der Besucher die abgelösten Fresken der zweiten byzantinischen Schicht finden. Sie stammen aus dem 14. Jahrhundert und zeigen die zwölf Propheten. In der Ausstellung finden sich auch zwei Marmorplatten, die ursprünglich zur Ikonostasis der Kirche gehörten.
Das byzantinische Museum von Chios in der Medjitie Moschee zeigt Teile der Wandmalereien, die Michael Chomatzas im Jahre 1734 erstellt hat. Die Kirche der Panagia Agrelopou ist nur im Sommer für Besucher zugänglich. Im Winter ist sie aufgrund der Restaurierungsarbeiten an den Fresken geschlossen.
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