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Oinousses

  

Oinousses, Chios Oinousses ist eine seit der Antike für ihren hervorragenden Wein bekannte kleine Inselgruppe. Im Mittelalter nannten die Genoveser die Inseln Spermandores. In der Mitte des 17. Jahrhunderts ließen sich hier Schäfer vom chiotischen Dorf Kardamyla nieder. Nach den vielen Ziegen, die auf der Insel lebten, wurde sie nun Aegnousa genannt. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die zur See fahrenden Bewohner Schiffbesitzer. Heute nennen die Einwohner mehr als 500 Schiffe ihr Eigen. Daher wird Oinousses auch "reichste Inselgruppe der Welt" genannt. Auf der Insel leben die Familien Livanos, Lemos und Pateras. Jede Straße und jeder Platz ist nach einem Familienmitglied benannt.

  

Oinousses, Chios

Zwei kleine Inselchen, die sich im Privatbesitz befinden, bewachen den außergewöhnlich gut geschützten Hafen. Die Stadt Oinousses ist überraschend groß, sie erstreckt sich über die Hügel und eine Schlucht. Die Häuser zeigen einen Mix aus lokaler und neoklassizistischer Bauweise. Der Rest der ruhigen Insel ist überraschend grün, vor allem der südliche Hang. Da es keine Quellen gibt, stammt das Wasser aus Brunnen und einem Reservoir. Die See ist außergewöhnlich sauber und besonders am geschützten südlichen Ufer sehr ruhig. Besucher können aus den Stränden Zepaga, Bilali oder Kastro wählen, die je fünf, zwanzig oder dreißig Minuten westlich des Hafens liegen.

 
Oinousses, Chios
Etwas abgeschiedener liegt das 25 Minuten östlich gelegene Farkeru. Hier muss der Besucher zuerst einer geteerten Straße folgen, die an einer Kapelle am Ufer endet. Von hier aus geht es weiter durch einen Pinienwald entlang über einen Hügel.
 
Am Straßenende im Westen hinter Kastro liegt das Kloster Isihastirio Evangelismou (Zufluchtsort), der 1962 von den Reederfamilien Panaghou and Katingo Pateras gegründet wurde. Es wurde nach byzantinischem Stil erbaut und beherbergt Fresken des berühmten Hagiographen Fotis Kontoglou.
 
 
Kloster von Evangelismou
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